Alle Jahre wieder … erwischt mich eine richtig fiese Dezembererkältung. Meistens so um den 10. Dezember, wenn die ersten Weihnachtsveranstaltungen – Weihnachtsmarkteröffnung, Winterbasar, Adventssingen, Nikolausfest, Weihnachtssaunieren – hinter mir liegen und mich mein Körper auf seine Weise daran erinnert, dass er auch mal eine Pause braucht.
Also eine Pause vom Hin- und Hergerenne. Nicht vom Weihnachtsspaß! Den kann man sich ja zum Glück auch ganz leicht ins Wohnzimmer holen.
Bei den Weihnachtsfilmen bin ich mittlerweile schon beim zweiten Durchgang. Ein bisschen übertrieben, ich weiß – selbst für meine Verhältnisse.
Es war nur so, dass ich Ende Oktober einen emotionalen Durchhänger hatte, und da helfen bei mir am besten Weihnachtsschnulzen: „Tatsächlich … Liebe“ (sehe ich jede Saison, je nach Stimmung bis zu dreimal), „Das Wunder von Manhattan“, „Liebe braucht keine Ferien“ und so weiter und so fort.
Gerade sehe ich die erste Staffel der norwegischen Liebeskomödie „Weihnachten zu Hause“. Die ist so gut, ich glaube, ich kämpfe erst gar nicht gegen meinen Hang zum Binge Watching und schau mir direkt noch die zweite Staffel an. Das hilft besser als jede Medizin – gegen den Blues und gegen die Erkältung.
Und dann muss ich auch nicht die ganze Zeit überlegen, wie ich möglichst originell antworte, wenn mich Eric irgendwohin einladen möchte.
Alexa: Spiel „The Trouble with Love is“.

(Hjem til jul), Netflix-Original,
mit Ida Elise Broch
